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| Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt |
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Die Kerzen am Adventskranz niemals unbeaufsichtigt brennen lassen
Glück im Unglück hatte ein junger Mann aus München: Er hatte
im vergangenen Dezember die Kerzen an seinem Adventskranz angezündet und
war beim Fernsehen auf dem Sofa eingeschlafen. Ein schriller Alarmton weckte
ihn aus seinen Träumen: Der Adventskranz brannte lichterloh! Doch der im
Wohnzimmer installierte Rauchmelder hatte einen größeren Schaden
verhindert - und wahrscheinlich auch das Leben des Studenten gerettet.
Gefährliche Rauchvergiftung schon nach wenigen Minuten
Jährlich fordern Brände in Deutschland ca. 60.000 Leicht- und 6.000
Schwerverletzte sowie bis zu 600 Todesopfer. Aber: Drei Viertel der Brandopfer
sterben nicht an Verbrennungen, sondern an einer Rauchvergiftung. Besonders
kritisch sind die Nachtstunden, in denen zwei Drittel aller Brände entstehen:
"Bei einem Brand kann viel Kohlenmonoxid (CO) entstehen", erklärt
Brandschutzexperte Christian Wittenzellner vom Allianz Zentrum für Technik.
"Das Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos und hemmt die Sauerstoffaufnahme
im Blut." Durch den erhöhten Kohlenmonoxid-Gehalt der Luft werden
die schlafenden Bewohner ohnmächtig - ohne vorher aufzuwachen. Die übrigen
im Rauch enthaltenen Schadstoffe, z.B. Salzsäure (HCl) und Blausäure
(HCN) unterstützen das Kohlenmonoxid in seiner lebensbedrohlichen Wirkung,
so dass die Rauchgase oft innerhalb weniger Minuten zum Erstickungstod führen
können.
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Rauchmelder retten Leben
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